Einen „Großkampftag" hatten am Mittwoch zahlreiche Aktivistinnen und Aktivisten in Neumarkt. Als sanfte Erinnerung an die untätigen Politiker und Behörden verteilten sie an Lkw-Fahrer, die auf Grund ihres Kennzeichens potentielle Mautflüchtlinge waren, Papiersackerl, die in allen gängigen Sprachen mit der Aufschrift bedruckt waren: „Sollten Sie ein Mautflüchtling sein, dann sammeln Sie bitte ihre giftigen Auspuffgase in diesem Sackerl". Die Aktivisten kamen trotz der kühlen Temperatur arg ins Schwitzen, mussten Sie doch in einer Stunde nicht weniger als 40 Sackerl verteilen, obwohl Mittwoch Nachmittag eigentlich als verkehrsarm gilt. Die Fahrer zeigten sich durchwegs verständnisvoll, lediglich der „cypriotische" Fahrer der Fa. Steindorfer warf das Sackerl wütend auf die Straße.

Die Aktivisten bereiteten Papiersackerl mit einem Aufkleber vor, auf dem in allen gängigen Sprachen der Lkw-Fahrer, sollte er tatsächlich ein Mautflüchtling sein, gebeten wurde, seine giftigen Auspuffgase in diesem Sackerl zu sammeln. Diese wurden allen potentiellen Mautflüchtlingen durchs Fenster gereicht. Die Aktivisten kamen trotz der kühlen Temperaturen arg ins Schwitzen, mussten sie doch in einer Stunde nicht weniger als 40 Sackerl verteilen. Auch wenn vielleicht der eine oder andere zu Unrecht verdächtigt wurde, so bestätigt dieses Ergebnis abermals die Größenordnung des Problems. Dabei wurde diese Aktion an einem bekannt verkehrsarmen Mittwoch durchgeführt.Die Fahrer reagierten freundlich, lediglich der „Cypriot" Steindorfer aus Kärnten warf das Sackerl in großem Bogen auf die Straße.

 

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